In vielen Städten werden vergrabene Bachläufe wieder ans Tageslicht geholt, um als lebendiges Gestaltungselement zur Verschönerung des Stadtbildes beizutragen. Eine einmalige Chance sieht der SPD-Ortsverein Rübenach jetzt, da in den nächsten Jahren in der Grabenstraße sowohl die Kanalisation als auch die Bachverrohrung erneuert werden muss.
Bei dieser Gelegenheit könnte eine (teilweise) Offenlegung des Brückerbaches in Angriff genommen werden. In Frage käme der Abschnitt von Gedächtnisstraße bis Lambertstraße.
Vorsitzende Marion Lipinski-Naumann lud deshalb die betroffenen Eigentümer zu einer Informationsveranstaltung ein. „Wir sind der Meinung, dass wir diese Idee nur zusammen mit den Bürgern umsetzen können.“, so Karl-Heinz Rück. „Auch Planungen verursachen Kosten. Deshalb wollen wir in Zeiten knapper Kassen vorher mit den Bürgerinnen und Bürgern Gespräche führen.“, ergänzte Marion Lipinski-Naumann.
Die Veranstaltung wurde fachlich kompetent unterstützt vom Leiter des Tiefbauamtes, Herrn Fischer und seiner Kollegin vom Eigenbetrieb Stadtentwässerung, Frau Prell. Anhand von Beispielen aus anderen Städten entstand eine rege Diskussion darüber, wie die Umsetzung in Rübenach aussehen könnte. Eine Reihe von Änderungsvorschlägen, wie z. B. die Fortführung des Bachlaufes bis zum Sportplatz bereicherte die interessante Diskussion. Die Idee der Rübenacher SPD stieß auf breite Zustimmung und große Begeisterung. Nun sollen im nächsten Schritt die technischen Voraussetzungen geprüft werden und die Kosten ermittelt werden. Parallel dazu werden Fördermöglichkeiten untersucht.
„Mit diesem Schritt könnten wir einen großen Beitrag zu einem lebenswerten Rübenach leisten. Diese Maßnahme würde die Wohnqualität und das Kleinklima in der Grabenstraße spürbar verbessern.“, so Ratsmitglied Fritz Naumann.
„Wir werden auch im weiteren Verfahren die Bürgerinnen und Bürger immer wieder beteiligen und informieren. Das ist uns sehr wichtig, denn nur gemeinsam können wir die bestmögliche Lösung für die Menschen und für Rübenach entwickeln“, stellte Marion Lipinski-Naumann abschließend heraus.